Moderne Arbeitswelt in Stuttgart
Moderne Arbeitswelt in Stuttgart
Ein Büroumbau für ein das IT Unternehmen k15T
Moderne Arbeitswelt in Stuttgart
Innenarchitektur für flexible Arbeitsformen
Der Büroumbau in Stuttgart schafft eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitswelt, die die Anforderungen einer flexiblen Arbeitskultur mit einer klaren räumlichen Struktur verbindet. Ziel war es, eine Umgebung zu entwickeln, die unterschiedliche Arbeitsweisen unterstützt und gleichzeitig die Identität des Unternehmens nach außen und innen sichtbar macht.
Neben klassischen Arbeitsplätzen entstanden offene Kommunikationsbereiche sowie Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten und vertrauliche Gespräche. Telefon- und Besprechungsboxen ermöglichen eine flexible Nutzung der Büroflächen und schaffen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Offenheit und Privatheit.
Räume, die Zusammenarbeit fördern
Bei der Gestaltung stand die Frage im Mittelpunkt, wie moderne Arbeitswelten funktionieren und welche räumlichen Qualitäten Mitarbeiter heute benötigen. Unterschiedliche Arbeitssituationen wurden miteinander verbunden: individuelle Arbeitsplätze, Bereiche für Austausch und Kommunikation sowie Zonen für konzentriertes Arbeiten.
Die Innenarchitektur folgt dabei keinem starren Konzept, sondern schafft eine anpassungsfähige Umgebung, die auf unterschiedliche Anforderungen im Arbeitsalltag reagieren kann. Transparente Strukturen und eine offene Raumgestaltung fördern die Kommunikation, während gezielt geschaffene Rückzugsbereiche Ruhe und Konzentration ermöglichen.
Hochwertige Materialien und individuelle Gestaltung
Die Gestaltung verbindet Funktionalität mit einer hochwertigen Innenarchitektur. Maßgefertigte Schreinerarbeiten im Mitarbeiterbereich verleihen den Räumen eine individuelle Prägung und schaffen eine warme, persönliche Atmosphäre. Ein neu gestalteter Empfangsbereich mit repräsentativem Tresen bildet den zentralen Anlaufpunkt und stärkt die Wahrnehmung des Unternehmens.
Durch die Kombination aus klarer Architektur, hochwertigen Materialien und sorgfältig abgestimmten Details entsteht eine Arbeitsumgebung, die sowohl funktional als auch identitätsstiftend wirkt.
HI Architektur entwickelt individuelle Lösungen für moderne Büroarchitektur, Innenarchitektur und nachhaltige Arbeitswelten in Stuttgart – mit dem Ziel, Räume zu schaffen, die Menschen langfristig unterstützen und inspirieren.
Fotografie: Jürgen Pollak
Zwei an der Donau
„Zwei an der Donau“
Ein Gebäudeensemble für eine Familie im Donautal
Das Wohnhaus „Zwei an der Donau“ hat einen Architekturpreis gewonnen. Es wurde von der Jury unter die „50 besten Einfamilienhäuser 2024“ gewählt. Vielen Dank dafür!
Zwei an der Donau
Ein Gebäudeensemble für eine Familie im Donautal
Der Name „Zwei an der Donau“ bezieht sich nicht nur auf die beiden Baukörper. Auch die beiden Baufrauen fanden sich in dieser Entwurfsidee wieder. Zwei eigenständige Baukörper, die erst in ihrer Verbindung zu einem Ganzen werden.
Ortskontext – An der Donau
Gutenstein liegt erhöht direkt neben der dort tief eingeschnittenen Donau. Wie der Ortsname bereits vermuten lässt, steht die Ortschaft auf einem Felsen. Der Baugrund besteht aus massivem Kalkstein. Daher berieten wir die Bauherrinnen, auf einen Keller zu verzichten. Stattdessen wurde die Garage großzügiger geplant und um ein Holzlager sowie zusätzliche Lagerflächen erweitert.
Nachhaltigkeit
Wie bei jedem unserer Gebäude versuchen wir, auf erdölbasierte Baustoffe zu verzichten. Gleichzeitig behalten wir den CO₂-Fußabdruck sowie die spätere Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Materialien im Blick. Unsere bevorzugten Baustoffe sind häufig kostenintensiver als konventionelle Alternativen. Deshalb gelingt es nicht immer, die Bauherrschaft vollständig davon zu überzeugen. Umso mehr freut es uns, dass dieses Haus weitgehend nach unseren Nachhaltigkeitsprinzipien realisiert werden konnte. Die Massivholzkonstruktion blieb im Innenraum vollständig sichtbar und wurde in hoher Sichtqualität ausgeführt. Die Holzoberflächen erhielten ausschließlich einen wasserbasierten UV-Schutz. Die Bodenplatte wurde auf einem Glasschaumschotterbett gegründet und mit einer Bauteilaktivierung inklusive Fußbodenheizung ausgeführt. Auch die Betonmischung wurde hinsichtlich Zement, Sand und Körnung auf den später geschliffenen Estrich im Obergeschoss abgestimmt, sodass beide Oberflächen eine nahezu identische Optik erhielten. Wir sehen es als unsere Verantwortung, klimagerechte Lösungen im Bausektor zu entwickeln und umzusetzen. Holz ermöglicht es, nachhaltig und gleichzeitig ästhetisch zu bauen. Wir hoffen, mit diesem Projekt weitere Menschen für diesen Baustoff begeistern zu können.
Bauweise
Die Außenwände wurden als Holzrahmenkonstruktion mit 120 mm Konstruktionsvollholz und Zellulosedämmung ausgeführt. Holzweichfaserplatten sowie eine hinterlüftete Weißtannenschalung in Schwarz und Vorvergrau bilden den Fassadenabschluss. Die unterschiedlichen Fassadenmaterialien unterstreichen das Entwurfskonzept zweier miteinander verbundener Baukörper. Das Dach basiert auf einer klassischen Ziegelkonstruktion. Brettschichtholzelemente mit Holzweichfaserbeplankung, Hinterlüftung und Ziegeldeckung bilden den konstruktiven Aufbau. Den Abschluss bildet eine vollflächige Weißtannenschalung, die bündig um die integrierte Photovoltaikanlage geführt wurde.
Zusammenarbeit
Die Familie der Bauherrinnen war maßgeblich am Bau beteiligt. Die Fenster wurden vom familieneigenen Fensterbaubetrieb in Imst (Österreich) gefertigt. Abdichtungs- und Fliesenarbeiten sowie Teile der Sanitärinstallation wurden in Eigenleistung auf Grundlage unserer Planung umgesetzt. Vater und Tochter schliffen gemeinsam die Beton- und Estrichböden, unterstützt durch die Beratung des Estrichlegers. Durch dieses außergewöhnliche Engagement konnten die Baukosten vergleichsweise niedrig gehalten werden.
Innenraumkonzept
Bei HI Architektur entwickeln wir Architektur und Innenarchitektur als ganzheitliches Konzept. Deshalb entstanden auch bei diesem Projekt zahlreiche maßgefertigte Einbaumöbel aus Fichte, die das Tragwerk gestalterisch fortführen. Der Vater der Bauherrinnen fertigte einen Teil dieser Möbel nach unseren Plänen selbst an. Die Auswahl der Küchen und weiterer Möbel erfolgte gemeinsam mit Behr Einrichtung. Ein besonderes Detail ist die Küche: Ihre Fronten dienen gleichzeitig als Absturzsicherung der Galerie und verbinden Funktion mit Gestaltung.
Fotografie: Jürgen Pollak
Inneneinrichtung: Behr Einrichtung
Gesis Forschungsinstitut Mannheim
Innere Werte – Architektur beginnt im Innenraum
Warum Architektur und Innenarchitektur von Anfang an zusammengedacht werden sollten – am Beispiel des GESIS-Instituts in Mannheim
Innere Werte
Auf die Nutzer perfekt zugeschnitten
Architektur und Innenarchitektur gehen Hand in Hand. Hanna und Henrik Isermann arbeiten nach diesem Prinzip: Als Hochbauarchitekt und Innenarchitektin führen sie ein gemeinsames Büro in Stuttgart. Sie erstellen Neubauten und arbeiten im Bestand. Bei beiden Aufgaben hat die Innenarchitektur einen gleichberechtigten Stellenwert, weil nur gemeinsam ein ganzheitlich bereicherndes Umfeld geschaffen werden kann. Das gilt für Wohnbauten ebenso wie für Büros.
Eines der jüngsten realisierten Projekte des Büros ist die innenarchitektonische Konzeption dreier Sonderflächen im Institutsneubau des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften GESIS in Mannheim. Für die Gestaltung der Bibliothek im Erdgeschoss und des OpenSpace für die Forschungsgruppe FReDA sowie einer kreativen Besprechungslandschaft in den Etagen darüber war HI Architektur & Innenarchitektur aus einem beschränkten Teilnehmerwettbewerb als Sieger hervorgegangen. Der war allerdings erst sehr spät im Projektprozess ausgeschrieben worden: „Zu Anfang war lediglich vorgesehen, die Räume mit losen Möbeln zu zonieren. Im Zuge der Planung entwickelte sich daraus aber eine weitaus größere, umfassende Aufgabe mit raumbildenden Elementen und an die Räume und Nutzungen angepassten Sondermöbeln im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Oberflächen und einem Lichtkonzept“, berichtet Hanna Isermann.
Den Planungsbeteiligten wurde klar: Hier war innenarchitektonisches Know-how gefragt. So kam es zur nachträglichen Ausschreibung der Innenarchitektur.
„Das Büro Wulf Architekten, das die Hochbauarchitektur des Neubaus verantwortete, befürwortete den Wettbewerb sehr und hat kooperativ dazu beigetragen, dass wir zu diesem späten Zeitpunkt noch Änderungen vornehmen und mit unserer Arbeit an das bereits Erstellte erfolgreich andocken konnten, denn weite Teile des Rohbaus waren bereits fertig“, erinnert sich Hanna Isermann. Fast ein Jahr lang traf sie sich jeden Monat mit Architekten und Nutzern und erstellte ein Gesamtkonzept, definierte Funktionsbereiche und erarbeitete ein durchgängiges Gestaltungsthema.
„Uns ist es wichtig, sehr genau auf die künftigen Nutzer zu hören und gemeinsam herauszuarbeiten, was zu ihnen passt“, erklärt die Innenarchitektin. Eventuelle Hierarchien sowie das Corporate Design müssen in das Konzept mit einbezogen, Aufgaben, Abläufe, Funktionen, aber auch individuelle Vorlieben bei der Arbeit analysiert werden.
„Die Fragen ›Wie viel Privatheit brauche ich? Mit wie viel Offenheit kann ich umgehen?‹ sind beim Planen von Open Spaces essenziell, damit die Arbeitsplätze dort nicht nur ästhetisch und modern aussehen, sondern in der Praxis und auf Jahre angelegt auch für die Mitarbeiter funktionieren.“
Der Übergang zwischen Hochbauarchitektur und Innenraum ist bei GESIS am Ende doch sehr gut gelungen. Dass man einen Architekten braucht, um gute Architektur zu realisieren, weiß jeder – dass man einen Innenarchitekten für gelungene und im besten Sinne nachhaltig funktionierende Innenarchitektur braucht, beweist dieses Beispiel.
500 qm Sonderfläche für GESIS
Das neue Institutsgebäude bietet mit seinen flexibel nutzbaren Büroflächen, Laboren und offenen Kommunikationszonen auf jedem Stockwerk Räumlichkeiten für den Wissensaustausch und die sozialwissenschaftliche Forschung. Im Erdgeschoss sind ein Konferenzbereich und die Bibliothek angeordnet. Die Obergeschosse sind als klassischer Dreibund organisiert mit Büroeinheiten für zwei bis vier Mitarbeiter.
Innerhalb dieser Fläche sollte Hanna Isermann drei jeweils 163 qm große Räume als innenarchitektonisch eigenständige Sonderflächen gestalten. Das Raumprogramm war zunächst sehr lose definiert und wurde im Rahmen der Planung deutlich ausgeweitet. Man wünschte sich moderne, jung anmutende Arbeits- und Besprechungslandschaften, die auf drei Etagen verteilt eine einheitliche Gestaltungssprache sprechen sollten.
Orange- und Blautöne, die das CI von GESIS widerspiegeln – in Farbvariationen und unterschiedlichen Kontraststärken eingesetzt – setzte Hanna Isermann auf allen Stockwerken ein. Für die Trennwände, die Einbauten und Möbel verwendete die Innenarchitektin Dreischichtplatten aus Fichtenholz, deren Oberflächen mit weiß pigmentiertem Öl behandelt wurden. Mit Lack oder Oberflächen aus HPL (High Pressure Laminate / Schichtstoffplatten) setzte sie partiell farbige Akzente.
Abgehängte Decken mit Akustiklochung sorgen für guten Raumklang. Ergänzend dazu wurde die Bibliothek mit einem strapazierfähigen und akustisch dämpfenden Teppichboden ausgestattet und auf allen Etagen die individuell geplante Einbaumöblierung durch Polstermöbel wie Sessel, Sofas und Poufs bzw. Vorhänge als Raumteiler ergänzt. Hanna Isermann achtete bei den Entwürfen darauf, eine angenehme Oberflächenhaptik sowie eine gute Erreich- und Nutzbarkeit aller Möbel herzustellen. Wichtig waren ihr auch eine große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten, die vom „schnellen“ Steharbeitstisch und Arbeitsplätzen mit normaler Sitzhöhe bis hin zu gemütlichen Chillout-Zonen reichen. Die fest installierten Möbel und raumbildenden Elemente wurden individuell entworfen und vom Schreiner gefertigt. Die lose Möblierung wie Bibliotheksregale, Barhocker, Polstermöbel und Schreibtische wurden von Markenherstellern dazugekauft. Teilweise wurden sie „gepimpt“ und damit der Grundgestaltung und den Individualmöbeln angepasst, zum Beispiel durch den gleichen Polsterstoff, Seitenwände aus Streckmetall oder andere Details.
Zusammen mit dem Stuttgarter Büro Candela wurde am Lichtkonzept gefeilt und die bereits geplante Grundbeleuchtung spezifiziert bzw. durch Akzent- und Arbeitsplatzleuchten ergänzt. Eine grundlegende Herausforderung war der Umgang mit der Grundrissfläche in Form eines Parallelogramms, dessen Ausrichtung von den Streifenleuchten an der Decke und teilweise auch über die Anordnung der Möbel aufgenommen wurde.
Die einzelnen Nutzungsbereiche forderten auf jeder Etage individuelle Konzeptideen – wobei das Spiel mit immer wiederkehrenden Elementen alles zu einer großen Einheit zusammenbindet.
EG: Bibliothek
In der nur intern genutzten Bibliothek waren Zonen für Ausleihe und Stillarbeit, aber auch zum gemütlichen Lesen und Verweilen gewünscht. Hanna Isermann integrierte in Verlängerung der Flurachse ein raumgliederndes Organisationsmöbel in hellem Fichtenholz, das die Grundrissfläche im Verhältnis etwa 1/3 zu 2/3 trennt. Die kleinere der beiden Flächen bietet als Stillarbeitszone mit runden Arbeitstischen und flexiblen Tischtrennwänden die Möglichkeit für konzentriertes Arbeiten.
Das langgestreckte Organisationsmöbel beinhaltet Nischen für die Bücherausleihe und den Kopierer sowie „Parkplätze“ für die Bücher-Rollwagen. Die Bücherregale werden von Sitzinseln mit Poufs und kleinen runden Beistelltischen umgeben.
Entlang der Westfassade wurden ein Regal für Zeitschriften sowie ein Tischband mit Lesearbeitsplätzen eingerichtet, die sich mit fest installierten Sitzbänken abwechseln. Für die Bibliothekarin musste außerdem ein separater Büroraum geschaffen werden, der in Verlängerung der Stillarbeitszone mit leichten Holzwänden abgetrennt wurde.
2. OG: Open Space für FReDA
Im zweiten Obergeschoss war die identische Grundrissfläche als Open Office für insgesamt zwölf Mitarbeiter des Forschungsprojekts „FReDA (Family Research and Demographic Analysis)“ vorgesehen. Das Projekt befragt Frauen und Männer in der Phase der Familiengründung und analysiert die Ergebnisse.
Gewünscht war eine helle, sympathische und offene Atmosphäre, die sich sowohl für die interne Gruppenarbeit der Forscher als auch für den Publikumsverkehr eignet, der im Zusammenhang mit den Befragungen regelmäßig entsteht.
Auch hier ging Hanna Isermann in den engen Austausch mit den Mitarbeitern, um die individuellen Bedürfnisse zwischen Privatheit und Offenheit auszuloten, die ihr Innenarchitekturkonzept unmittelbar bestimmten. Wie sich herausstellte, standen die Mitarbeiter dem Open Space zwar grundsätzlich positiv gegenüber, äußerten aber auch Bedenken, ob das offene Konzept konzentriertem Arbeiten entgegenstehen könnte. Entsprechend differenziert mussten die notwendigen Funktionen innerhalb der Fläche angeordnet werden.
Während in der Bibliothek ein durchlaufender Teppichboden die gesamte Fläche zusammenbindet, bildete sie bei FReDA die einzelnen Flur-, Raum- und Arbeitszonen durch Linoleum in unterschiedlichen Farben ab. So entstand eine Kreuzstruktur, auf der sich geschlossene Bereiche (Besprechungsraum und Einzelbüro) mit halboffenen Zonen (drei Vierer-Arbeitsinseln) und der offen gestalteten Sitzgruppe im Zentrum für informelle Meetings und Pausen mischen.Die farbigen Bodenfelder überschreitend, verzahnen sich die Bereiche wiederum miteinander und werden so gestalterisch zu einer Einheit verwoben. Das Material des Metallgitters, das Hanna Isermann für die Möbel im zentralen Gemeinschaftsbereich verwendete, verdeutlicht und verstärkt diese Wirkung.
Dem Besprechungszimmer und dem Einzelbüro über die Raumbreite gegenübergestellt sind zwei Spangen – Garderobe und Telefonbox –, die gleichzeitig die Eingangsbereiche zur Open-Space-Fläche definieren und betonen. In Arbeitsplatznähe ergänzen Materialschränke sowie Sideboards für Drucker und Geräte das Stauraumangebot. Außerdem sind alle vier massiven Außenwände mit großformatigen Whiteboards ausgestattet.
3. OG: Kreative Besprechungslandschaft
Im dritten Obergeschoss sollte schließlich eine kreative Besprechungslandschaft für die GESIS-Mitarbeiter entstehen, die unterschiedlich offene Meeting-Szenarien für zwei bis fünf Personen bereithält.
Grundidee der Gestaltung ist das raumbildende, jedoch nicht raumhohe Element einer Holzrahmenstruktur, die Hanna Isermann ins Zentrum des Grundrisses stellte. Durch die kreuzweise Anordnung der Holzfächer entstehen unterschiedliche Kojen, die einen Besprechungsraum, ein Chillout-Podest sowie zwei „Think Tanks“ integrieren.
Jeden Bereich grenzte sie über einen Farbwechsel im Linoleum voneinander ab und bestückte ihn mit unterschiedlichen Sitzmöbeln. Frei bewegliche Polsterwürfel, Sessel und Holzhocker mischen sich unter fest installierte Sitzbänke und wechseln sich mit Barhockern an Stehtresen sowie Besprechungstischen in normaler Arbeitshöhe ab.
Zur Fassade hin wurden eigenständigere Arbeits- und Besprechungsmöglichkeiten inmitten einer Polsterlandschaft sowie weiterer Steharbeitstische angeordnet. Whiteboards – an die Wand montiert oder wie Tafeln angelehnt – ergänzen die Bereiche zu vollwertigen Präsentations- und Design-Thinking-Zonen.
Ein Plädoyer zum Schluss
Viele Architekturbüros haben keine Innenarchitekten im Team. Oft werden die Kosten für einen externen Innenarchitekten von vornherein eingespart und das Budget fließt vollständig in die Hochbauplanung. Dabei täten Bauherren gut daran, Experten für Innenraumplanung möglichst früh in den Planungsprozess einzubinden, um das Gebäude bis hin zur Möblierung ganzheitlich entwickeln zu können.
Denn Innenarchitektur entsteht nicht einfach nebenbei und lässt sich nur schwer nachträglich ergänzen, wenn die wesentlichen architektonischen Entscheidungen bereits getroffen sind.
Beim Planen von Innenräumen kommt es darauf an, die spätere Charakteristik eines Raumes innerhalb des Hochbaukonzepts frühzeitig mitzudenken und Abläufe sowie Nutzungsanforderungen gestalterisch positiv zu beeinflussen. Hochbauarchitekten können diese Anforderungen zusätzlich zu ihren eigenen gestalterischen, technischen und baubegleitenden Aufgaben kaum vollständig abdecken und profitieren daher von einer engen Zusammenarbeit mit Innenarchitekten – idealerweise von Beginn an.
„Würde man uns Innenarchitekten früher in Planungen einbeziehen, wäre vieles leichter“, gibt Hanna Isermann zu bedenken. „Wenn Bauherren bereits im Vorfeld differenzieren, wo der Hochbauarchitekt, der Innenarchitekt oder ein Team aus beiden richtig wäre, könnten sie nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld sparen. Denn eine frühe interdisziplinäre Herangehensweise verhindert doppelte Entwurfs- und Ausführungsplanung und nicht zuletzt Verzögerungen im Bau- und Ausbaufortschritt.“
Fotografie: Roland Halbe
Text: Iris Darstein-Ebner, architekturkontext.de, Stuttgart
Novafon Erweiterung Weinstadt
Innovatives Arbeiten in altem Industriegebäude
Schaffung einer modernen Arbeitsatmosphäre im alten Industriebau
Zweiter Bauabschnitt
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Büroumbauten für das Unternehmen Novafon entstand der Wunsch, auch die weiteren Büroflächen neu zu gestalten. Ziel war es, den jungen und innovativen Charakter des Unternehmens durch eine einheitliche Arbeitswelt sichtbar zu machen.
Der Bauherr und die Aufgabe
1994 übernahm die Familie Kauffmann das Unternehmen Novafon. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Entwicklung und Herstellung der technischen Federn für die Geräte bei der Firma Kurt Kauffmann Technische Federn. Die verbundenen Familienunternehmen befinden sich bis heute gemeinsam in dem Gebäude in Weinstadt.
Das Projekt befindet sich in einem ehemaligen Industriebau mit einem kleinteilig gegliederten Verwaltungstrakt. Das Erdgeschoss war bisher nur eingeschränkt genutzt und verfügte über ein großzügiges Foyer sowie einen zentralen WC-Bereich.
Die Aufgabe bestand darin, moderne und großzügige Arbeitsflächen zu schaffen, bislang ungenutzte Bereiche zu aktivieren und gleichzeitig den industriellen Charakter des Gebäudes zu bewahren. Entstehen sollte eine Arbeitswelt mit urbanem Industriecharakter und wohnlicher Atmosphäre, die insbesondere junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anspricht.
Flexible Arbeitswelten im industriellen Kontext
Im Erdgeschoss entstand ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Arbeitssituationen: Neben kleinteiligen Büroräumen wurden Besprechungsbereiche verschiedener Größen, Telefonkojen und offene Arbeitsplätze geschaffen.
Die ehemals abgeschlossenen Räume wurden geöffnet und durch transparente Strukturen ersetzt. Die neu entstandenen Gemeinschaftsflächen fördern den Austausch und stärken die Zusammenarbeit innerhalb des Teams.
Durch die Verlagerung des Eingangsbereichs und die Neugestaltung des Treppenhauses konnte eine klarere Orientierung geschaffen werden. Gleichzeitig wurden wertvolle Flächen für die neuen Bürobereiche gewonnen.
Die bestehende Bausubstanz wurde vollständig freigelegt. Die abgehängte Decke wurde entfernt und die sichtbare Kassettendecke schwarz gefasst. Die offene Leitungsführung für Elektro, Lüftung und Beleuchtung sowie die schwarz gehaltenen Profile der Glastrennwände unterstreichen den industriellen Charakter des Entwurfs.
Materialien wie Beton und Glas verstärken die rohe Ästhetik des Bestandsgebäudes. Gleichzeitig sorgen Eichenparkett, weiche Textilien und wohnliche Möbelelemente für eine warme und einladende Atmosphäre. Farbige Akzente in Blau- und Gelbtönen ergänzen das Gestaltungskonzept.
Die Arbeitsräume für zwei bis vier Personen wurden entlang der Fassade angeordnet. Offene Trennwände definieren die Bereiche und schaffen gleichzeitig Transparenz. Durch textile Vorhänge können die Räume flexibel geöffnet oder geschlossen werden.
Die gegenüberliegende Fläche wurde für ergänzende Nutzungen entwickelt. Besprechungsräume und Telefonkojen wurden in einem markanten blauen Raumkörper zusammengefasst. Daran anschließend bildet die offene gelbe Küche einen zentralen Treffpunkt für Begegnung und Austausch.
Identität, Gestaltung und Bauen im Bestand
Die Farbgestaltung setzt sich auch im Treppenhaus fort. Die Wandgestaltung wurde vom Künstler Robin Treier entwickelt, der – wie bereits im ersten Bauabschnitt – einzelne Bereiche und Büros mit individuellen Kunstwerken prägt.
Im Obergeschoss befinden sich die Büros der Geschäftsführung von Novafon und Kauffmann. Helle Einzelbüros und ein großzügiger Besprechungsraum schaffen eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre.
Im Gegensatz zum Erdgeschoss wurden hier die Glastrennwände in Weiß ausgeführt. Die Holzoberfläche der Decke blieb erhalten und ein Fischgrätboden ersetzt den industriell geprägten Bodenbelag des unteren Geschosses. Akzente setzen ein petrolblauer Besprechungstisch und ein ockerfarbener Vorhang.
Das Bauen im Bestand und die Entwicklung individueller Arbeitswelten mit einer starken Unternehmensidentität sind für uns ein besonders spannender Prozess. Die Auseinandersetzung mit der vorhandenen Substanz bildet die Grundlage für zukunftsweisende und nachhaltige Architektur.
Gemeinsam mit dem Möbelhaus Behr Einrichtung entstand ein ganzheitliches Konzept, das Architektur, Innenraumgestaltung und Möblierung miteinander verbindet.
Fotografie: Daniel Strauch
Wohnhaus am Albtrauf
Wohnhaus am Albtrauf – Selbstbewusster Solitär
Ein modernes Holzhaus in Neuffen, das mit klarer Architektur, großzügigen Räumen und einer markanten Gebäudehülle eine eigene architektonische Stimme entwickelt.
Wohnhaus am Albtrauf
Selbstbewusster Solitär
Was genau ein gutes Wohnhaus ausmacht, ist nirgends festgeschrieben. Zu persönlich ist die Frage „Wie wollen wir wohnen?“, ebenso wie die Antwort darauf. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich in modernen Wohngebieten die Einfamilienhäuser gleichen wie ein Ei dem anderen. In einem neu entstehenden Quartier im württembergischen Neuffen hat das Stuttgarter Architekturbüro HI Architektur ein Ensemble aus zwei Wohngebäuden realisiert, das selbstbewusst demonstriert, wie mit den Vorgaben eines reglementierten Bebauungsplans kreativ umgegangen werden kann. Innerhalb der Nachbarbebauung verhilft es den Bauherren zu einer eigenen architektonischen Stimme und obwohl beide Bauten die gleiche gestalterische Handschrift zeigen, weisen sie – wie bei „Geschwistern“ durchaus üblich – äußerlich wie innerlich Unterschiede auf.
Ein Haus – vier Ansichten
Auf einem entlang der Straße verlaufenden Hanggrundstück bilden die Gebäude zwei gegenüberliegende Pole und nutzen den gemeinsamen Garten in ihrer Mitte. Während das dreigeschossige Wohnhaus am südlichen Grundstücksende auf einem übersichtlichen, annähernd quadratischen, regelmäßigen Grundriss aufbaut und auch mit seiner dunkel gestrichenen Verkleidung aus Weißtannenholz eher zurückhaltend bleibt, übernimmt der vordere, ebenfalls dreigeschossige zweite Baukörper gestalterische Dominanz:
Blickfang ist seine Gebäudehülle aus vorvergrauten, horizontal angeordneten Weißtannenprofilen. Sie bedecken nicht nur die Gebäudelängsseiten, sondern ziehen sich auch über die gesamte Satteldachfläche und verbergen den darunter liegenden Dachaufbau. Wie eine „Sushi-Matte“ rollt sich die Lattung über den Baukörper und gibt ihm einen klar definierten, monolithischen Charakter. Weder Dachüberstände noch andere auskragende Bauteile lenken davon ab. Die Leisten laufen – auf Gehrung gesägt – spitz zu. Ein paar Zentimeter stehen sie an den Giebelseiten über und geben mit ihrem Schattenwurf dem Gebäude trotz eindeutig definierter Form weiche Konturen.
Während die Giebelfassade im Westen zur Aussicht ins Tal vollflächig verglast ist und zugunsten einer schmalen Balkonzone zurückspringt, zeigt die Gebäudeseite am Fuße des Burgbergs Hohenneuffen eine im exakten Fugenbild verlegte Verkleidung. Sie besteht aus diagonal zugeschnittenen HPL-Platten (High Pressure Laminate) in strahlendem Weiß. Fensteröffnungen in unterschiedlichen Größen und Formaten sind spannungsvoll auf der Fläche verteilt. Je nach heller oder dunkler Rahmenfarbe treten sie visuell hervor oder halten sich eher im Hintergrund. Gezielt platzierte Einschnitte setzen auch in den Längsfassaden Akzente. Auf der Nordseite ist der Hauseingang als großes weißes Tor gesetzt, gegenüber in Richtung Süden wendet sich ein quadratisches Fenster mit dunkler Rahmung vom Essplatz aus mit großen Glasschiebetüren der Terrasse, dem Pool und dem Garten zu.
„Veredelter Rohbau“ in Ortbeton und Holz
Das Gebäude ist als Hybridbau konstruiert. Das Erdgeschoss auf Straßenniveau wurde aus Stahlbeton hergestellt und verschwindet im Hang. Neben der offenen, unter dem Terrassenterrain liegenden Garageneinfahrt entlang roher Betonwände liegt der private Bauherreneingang. Ein zentraler Garderobenraum erschließt eine kleine Gästewohnung sowie angrenzende Wirtschaftsräume, in denen schnell und praktisch die Einkäufe verstaut werden können. Im Innern zeigen die Wände hier ebenfalls ungeschminkt ihre Betonoberfläche. Bewusst nicht in Sichtbetonqualität ausgeführt, erzeugen sie mit ihren rauen Kanten und ihrer Unregelmäßigkeit eine besondere Lebendigkeit: Der schwarzbraune von hellen Einschlüssen durchzogene Terrazzoboden – der sich übrigens durch alle Räume des Hauses (auch ins Badezimmer inklusive der Duschen) zieht – und die Holztüren und Fensterrahmen in warmem Naturton geben den Räumen die charmante Anmutung eines ästhetisch veredelten Rohbaus.
Die Treppen verlaufen entlang der Gebäude-Längsachse. Betonfertigstufen führen hinauf in die Haupt-Eingangszone. Hier setzt die Gebäudekonstruktion in Holzständerbauweise auf. Die Innenwände bestehen aus flächigen Brettsperrholzelementen mit bereits endfertiger Oberfläche aus Kiefer, die nach Plänen des Archi- tekten präzise im Werk des Holzbauunternehmens vorgefertigt wurden. Vereinzelt ergänzen filigran dimensionierte Stahlstützen und Unterzüge die Statik.
Architektur braucht Weite
Hinter der Treppenhauswand liegen Küche und Essplatz, die zu einem großzügigen Raumverbund zusammengeschlossen sind. Zwei Stufen tiefer – entsprechend mit rund 35 cm mehr lichter Raumhöhe – ist der Wohnbereich angeordnet und wird nur durch einen kubischen Kaminofen vom Essplatz getrennt. Zusammen nehmen Kochen, Essen und Wohnen etwa 86 qm ein. „Räume müssen Weite bieten“, sagt der Architekt. Darum hat er auf den Wohnetagen immer wieder raumübergreifende Blickbeziehungen nach draußen geschaffen und diese Ausblicke in den Fenstern wie Kunstwerke gerahmt. Der Essplatz stellt – acht Meter bis unter den Dachfirst offen – über eine Galerie die akustische und visuelle Verbindung quer durch das Gebäude in der Vertikalen her.
Die Treppe ins Obergeschoss besteht aus rohen Stahlschotten, die nur in die Treppenhauswand eingeschoben zu sein scheinen und frei auskragen. Über die Galerie als Verteilerraum wird linkerhand das Spielzimmer mit Schlafplateau für die Enkel erschlossen sowie ein Bad und ein kleines Arbeitszimmer. Gegenüber mündet sie in ein großes Schlafzimmer mit Ankleide. Auch hier ist der offene Dachraum beispielsweise als Lese-Empore nutzbar. Im angrenzenden Badezimmer ist die Wanne frei im Raum platziert, während Dusche und WC als Raum-im-Raum Installation in einem schwarzen Würfel untergebracht sind. Um den Effekt des „Durchwohnens“ auch im OG nicht zu schmälern, konzipierte der Architekt die Tür zum Schlafzimmer zweiflügelig und in voller Breite der Galerie. Sind beide Flügel geöffnet, erstreckt sich eine durchgehende Bewegungs- und Sichtachse in voller Länge des Hauses von Giebel zu Giebel.
Detaillierte Planung
Henrik Isermann überlässt bei seinen Planungen weder gern etwas dem Zufall, noch bevorzugt er Standardlösungen. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail und so wurde er bei der Realisierung seines anspruchsvollen „Erstlings“, den er als freier Architekt mit dem eigenen Büro HI Architektur verantwortete, vor so manche Herausforderung gestellt – wie er selbst gerne zugibt. Herausforderungen, die doch alle souverän gemeistert werden konnten: Angefangen bei den komplizierten Erdarbeiten auf dem recht steilen Hanggrundstück mit grenznaher Nachbarbebauung über die Gebäudeausstattung mit modernster Energietechnik, die eine exakt fächenbündig ins Dach integrierte Photovoltaikanlage vorsah, bis hin zum präzisen Entwurf der Kücheneinrichtung, bei der die freistehende Kochinsel wie ein aus der raumhohen Küchenfrontwand ausgefräster Monolith erscheint und dort eine Festverglasung identischer Größe als Schaufenster „hinterlässt“.
Fotografie: Jürgen Pollak
Text: Iris Darstein
Inneneinrichtung zusammen mit: Behr Einrichtung
Startup Medizintechnik Weinstadt
Startup Medizintechnik in Weinstadt
Schaffung einer modernen Arbeitsatmosphäre im alten Industriebau
Das Objekt: Ein alter Industriebau mit kleinteilig gegliedertem Verwaltungstrakt.
Der Wunsch: Eine moderne Arbeitsatmosphäre mit Start-Up Charakter für das junge Unternehmen Novafon.
Die Herausforderung: keine genaue Vorstellung von der Unternehmenspräsentation.
Also stand zunächst einmal eine intensive Planungsphase an, in der es vor allem um die Herausarbeitung des Gestaltungsstils ging. Danach konnte mit der Neugestaltung der Räumlichkeiten begonnen werden. Hierzu wurde die alte Kassettendecke entfernt und die Holz-Unterkonstruktion der bestehenden Rippendecke sichtbar gemacht. Anstelle der alten Teppiche kam Dielenboden und in den Büros zementär versiegelter Spachtelboden zum Einsatz. Der Erschließungsinstallationskern wurde als schwarzer Block herausgearbeitet und mit Tafellack versehen.
Direkt am Eingang betritt man den Gemeinschaftsbereich, zu dem auch die schwarze, rein kubisch gestaltete Küche gehört. Ein Highlight ist die 12m lange Wand, die vom Künstler Robin Treier konzipiert wurde und die Schallwellentechnik von Novafon erklärt. Entstanden ist ein repräsentatives Gemälde, durch das die Firma – auch ohne direktes Branding und Logo – für Mitarbeiter und Kunden visuell erlebbar wird. Um die Hochwertigkeit der in den Firma hergestellten Produkte auch in die Einrichtung widerzuspiegeln, kamen ausschließlich hochwertige Designermöbel und ausgewählte Accessoires von Behr Einrichtung zum Einsatz. Ein großer Teil der Möblierung stammt aus Wohnkollektionen, wodurch die klassische Büromöblierung bewusst neu interpretiert wurde.
Fotografie: Jürgen Pollak
serielle Möbel zusammen mit Behr Einrichtung
Wohnhaus T21
Fotos: Jürgen Pollak
Steuerberater Kanzlei Stuttgart
Steuerberaterbüro in Stuttgart
Umbau einer 700qm großen Büroetage in Stuttgart Mitte.
Inneneinrichtung zusammen mit Behr Einrichtung
Fotografie: Gianmarco Giogi
















































































































